Stefan's Weblog

just some random thoughts…

Von einem Mann für Männer

Ich war sehr glücklich. Ich war so glücklich wie ich es mir nur vorstellen konnte.

Über ein Jahr war ich mit meiner Lieben zusammen und wir entschieden uns, zu heiraten.

Meine Eltern waren wirklich begeistert und halfen bei allen Vorbereitungen für unser gemeinsames Leben, Freunde freuten sich.

Meine Auserwählte war wie die Erfüllung meiner schönsten Träume..

Nur eine Sache ließ mich nicht in Ruhe, quälte mich und raubte mir den Schlaf: ihre jüngere Schwester.

Meine zukünftige Schwägerin war 20 Jahre alt, kleidete sich in überaus enge Miniröcke und kurze Blusen, die die Rundungen ihres jungen und wunderschönen Körpers besonders betonten.

Wenn ich im Wohnzimmer auf dem Sofa saß, bückte sie sich scheinbar zufällig des Öfteren wegen irgendetwas, und ich hatte ohne hinstarren zu müssen einen angenehmen Anblick ihrer Höschen. Das konnte jedoch kein Zufall sein, denn sie benahm sich so nie im Beisein anderer.

Eines Tages rief mich die Schwester meiner zukünftigen Frau an und bat mich auf dem Nachhauseweg bei ihr vorbeizukommen, um mir die Hochzeitseinladungen anzusehen.

Als ich zu ihr kam, war sie alleine im Haus.

Sie kam zu mir, so nahe, dass ich den süßen Duft ihres Parfums riechen konnte.

Sie flüsterte, dass ich zwar bald heiraten würde, sie aber ein so großes Verlangen nach mir hätte und fühlte, dieses Gefühl nicht unterdrücken zu können und wollte es auch gar nicht.

Sie sagte, sie wolle sich mit mir lieben. Nur dieses eine Mal. Bevor ich ihre Schwester zur Frau nehmen würde und ihr ewige Liebe und Treue schwören würde, bis uns der Tod scheidet. Ich war wie gelähmt. Ich konnte nicht ein einziges Wort aus mir herausbringen.

Sie sagte: „Ich gehe jetzt nach oben, in den Schlafraum. Wenn du willst, komm zu mir und nimm mich. Ich werde nicht lange warten.“

Wie versteinert stand ich da und betrachtete sie, wie sie die Treppen hinaufstieg und dabei verführerisch ihre Hüfte bewegte.

Oben angekommen zog sie ihr Höschen aus und warf es in meine Richtung…

Einen Augenblick stand ich so da, drehte mich dann um und ging zur Eingangstür.

Ich öffnete sie und ging aus dem Haus direkt zu meinem Auto.

Vor dem Haus stand mein zukünftiger Schwiegervater mit Tränen in den Augen.

Er umarmte mich und sagte: „Wir sind so stolz auf dich, dass du unseren kleinen Test bestanden hast. Wir können uns für unsere Tochter keinen besseren Schwiegersohn vorstellen!“

…und die Moral von der Geschicht‘:

„Habe deine Kondome immer im Auto!!!“

Copyright © 2019 by: Stefan Goßner • Design by: Stefan Goßner • Foto: Stefan Goßner (Katmai, Alaska, 2001)