Stefan's Weblog

just some random thoughts…

Über Ingenieure und andere Studierte

EIN JUNGE UND SEIN FROSCH

Ein Junge ging eines Tages über die Straße, als ihm ein Frosch begegnete und rief „Wenn du mich küsst, dann verwandele ich mich in eine wunderhübsche Prinzessin“. Er bückte sich, hob den Frosch auf und steckte ihn in seine Tasche.

Der Frosch rief erneut und sagte: „Wenn du mich küsst und mich in eine wunderhübsche Prinzessin zurückverwandelst, dann bleibe ich eine Woche bei dir.“ Der Junge nahm den Frosch aus der Tasche, lächelte ihn an und steckte ihn zurück in die Tasche.

Der Frosch schrie: „Na schön. wenn du mich küsst und mich in eine Prinzessin verwandelst, dann bleibe ich bei dir und tue ALLES was du willst!“ Wieder nahm der Junge den Frosch aus der Tasche, lächelte ihn an und steckte ihn zurück.

Schließlich fragte der Frosch: „Was ist bloss mit dir los? Ich habe dir erzählt, daß ich eine wunderhübsche Prinzessin bin, eine Woche oder länger bei dir bleibe und alles tun werde, was du willst. Warum küsst du mich nicht?“

Der Junge sagte: „Weisst du, ich bin ein Ingenieur. Ich habe keine Zeit für eine Freundin, aber ein sprechender Frosch, das ist cool.“

DER MANAGER UND DER INGENIEUR

Ein Mann fliegt einen Heißluftballon und bemerkt, daß er die Orientierung verloren hat. Er reduziert seine Höhe und macht schließlich einen Mann am Boden aus. Er läßt den Ballon noch weiter sinken und ruft:

„Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich versprach meinem Freund, ihn vor einer halben Stunden zu treffen, aber ich weiß nicht, wo ich mich befinde.“

Der Mann am Boden sagt: „Ja, Sie befinden sich in einem Heißluftballon. Ihre Position ist zwischen 40 und 42 Grad nördliche Breite, und zwischen 58 und 60 Grad westliche Länge.“

„Sie müssen Ingenieur sein“, sagt der Ballonfahrer.

„Bin ich“, antwortet der Mann. „Wie kommen Sie darauf?“

„Sehen Sie“, sagt der Ballonfahrer, „alles, was Sie mir gesagt haben, ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll – ich weiß immer noch nicht, wo ich bin.“

Der Ingenieur sagt hierauf: „Sie müssen ein Manager sein.“

„Bin ich“, antwortet der Ballonfahrer, „Wie kommen Sie darauf?“

„Sehen Sie“, sagt der Ingenieur, „Sie wissen nicht, wo Sie sind, oder wohin Sie gehen. Sie haben ein Versprechen gegeben, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können, und Sie erwarten, daß ich Ihnen dieses Problem löse. Tatsache ist: Sie befinden sich in exakt derselben Position, in der Sie waren, bevor wir uns getroffen haben, aber irgendwie ist jetzt alles meine Schuld.“

PRIESTER, ARZT UND INGENIEUR

Ein Priester, ein Arzt und ein Ingenieur spielen zusammen Golf.

So beim 12. Loch holen sie eine andere Gruppe ein, die nur sehr langsam vorwärts kommt. Man steht herum, ärgert und langweilt sich und schimpft über die anderen Spieler.

„Was sind denn das für lahme Kröten“, „was heutzutage alles Golf spielt“, „… und sollten den 5-fachen Mitgliedsbeitrag zahlen“, „wie er schon den Schläger hält“, „man sollte sich beschweren“, „die sollten besser Minigolf spielen“ etc.

Und so geht’s die restlichen 6 Löcher weiter. Zurück im Klubheim stellt sich heraus, daß es sich bei den langsamen Spielern um eine Gruppe Blinder handelt.

Daraufhin sagt der Priester: „Oh, lieber Gott verzeih mir, daß ich mich derart an diesen Menschen versündigt habe. Anstatt ihnen zu helfen, auf sie einzugehen, Anteil an ihnen zu nehmen, habe ich sie nur verachtet und beschimpft. Selbstsüchtig und selbstgerecht bin ich gewesen und habe diese armen Kinder Gottes, die doch genug an ihrem schweren Los zu tragen haben, mit der Kraft meiner Worte noch tiefer in ihr Elend gestoßen. Herr, gib, daß ich diese, meine Schwäche überwinden kann und zum Wohle aller Kranken und Schwachen … etc. etc.“

Der Arzt sagt: „Das ist unglaublich. Tatsächlich unglaublich. Wozu die Medizin heutzutage in der Lage ist, davon hätten wir noch vor 5 Jahren nicht zu träumen gewagt. Ihr werdet sehen, in naher Zukunft werden wir fast alle Sinne künstlich ersetzen können. Vom Ersatz von Körperteilen und inneren Organen garnicht zu reden. Nach amerikanischen Studien wird sich die Lebenserwartung in den nächsten 20 Jahren nahezu verdoppeln. Und die Lebensqualität wird sich noch weit stärker steigern lassen. Dies hier ist doch ein eindruckvolles Beispiel dafür, wohin uns die medizinische Wissenschaft bereits geführt hat und vor allem noch führen wird.“

Und der Ingenieur meint: „Hmmm, eigentlich könnten die doch auch nachts spielen.“

ELEKTROTECHNIKER, MASCHINENBAUER UND BAUINGENIEURE

Ein paar Ingenieure sind sich bei einer Diskussion darüber einig, daß der menschliche Körper von einem Ingenieur entworfen sein muß. Die Frage ist nur, in welches Fachgebiet diese Konstruktion einzuordnen sei.

Eine Theorie lautete, daß es ein Elektroingenieur gewesen sein muß, wegen all der Kreisläufe und der Übertragung elektrischer Pulse im Nervensystem usw.

Ein anderer Ingenieur vertrat die Ansicht, daß es sich wegen all der Verbindungen und Gelenke mit Sicherheit um einen Maschinenbauer gehandelt haben müsse.

Aber der dritte Ingenieur meinte, es bestünde überhaupt kein Zweifel: Es war eindeutig ein Bauingenieur. Wer sonst käme auf die Idee ein sanitäres Drainagesystem mitten durch ein Vergnügungsgebiet zu legen?

DER PROGRAMMIERER UND DER INGENIEUR

Ein Programmierer und ein Ingenieur sitzen nebeneinander im Flugzeug. Der Programmierer wendet sich an den Ingenieur und fragt ihn, ob er nicht Lust auf ein kleines Spiel hätte. Der Ingenieur ist etwas müde und möchte lieber ein wenig schlafen, lehnt also höflich dankend ab.

Der Programmierer drängt ein wenig und meint, daß es wirklich ein ganz einfaches Spiel sei. Er erklärt: „Ich stelle Ihnen eine Frage und wenn Sie die Antwort nicht wissen, dann zahlen Sie mir 10 DM. Dann stellen Sie mir eine Frage und wenn ich die Antwort nicht kenne, bekommen Sie 10 DM. Ganz einfach.“ Erneut lehnt der Ingenieur höflich ab und versucht zu schlafen.

Der Programmierer, mittlerweile etwas entnervt, unterbreitet folgendes Angebot: „Na schön; wenn Sie die Antwort nicht wissen zahlen Sie mir 10 DM und wenn ich nicht antworten kann, bekommen Sie 100 DM!“

Das läßt den Ingenieur aufhorchen und er willigt ein. Der Programmierer stellt die erste Frage: „Wie groß ist die Entfernung zwischen Erde und Mond?“ Der Ingenieur sagt kein Wort und reicht dem Programmierer einen 10 DM-Schein.

Nun ist der Ingenieur an der Reihe. Er fragt: „Was geht auf drei Beinen einen Hügel hinauf und kommt auf vieren wieder herunter?“ Der Programmierer schaut ihn etwas verwirrt an, nimmt seinen Laptop-Computer, recherchiert seinen gesamten Datenbestand und weckt nach schließlich einer Stunde den Ingenieur und gibt ihm die 100 DM. Der Ingenieur nimmt das Geld höflich an, dreht sich zur Seite und versucht weiter zu schlafen.

Der Programmierer, ein wenig verdutzt, fragt: „Was ist die Antwort auf die Frage?“ Wortlos greift der Ingenieur zu seiner Brieftasche, reicht dem Programmierer 10 DM, dreht sich weg und schläft weiter.

DER INGENIEUR UND SEIN NEUES FAHRRAD

Ein Ingenieur-Student fährt auf einen niegelnagelneuen, blitzblanken Fahrrad über den Uni-Campus. Dort trifft er einen Kommilitonen, der völlig begeistert fragt: „Wow, das ist ein scharfes Fahrrad – mit 21-Gangschaltung und Cantilever-Bremsen! Wo hast du das her?“

„Mir ist was ganz verrücktes passiert“ sagt der erste Student. „Ein Mädchen kam mir auf dem Rad entgegen – sie stieg ab, zog all ihre Sachen aus, warf sie auf den Boden und meinte zu mir, ich könnte alles von ihr haben!“

„Wow,“ sagte der Kommilitone. „Das ist cool! Kluge Entscheidung, die Klamotten hätten dir bestimmt eh nicht gepasst.“

AKADEMIKER

Der Diplom-Soziologe
– spricht von Gott ohne gefragt zu sein,
– hält die Naturgesetze für schwerwiegende Probleme,
– versichert glaubhaft, daß es denkende Soziologen gibt,
– hält Speichermedien für Zeitungen auf dem Dachboden,
– ist sehr kreativ beim Erschaffen neuer Probleme,
– kann eine Taschenlampe bedienen, ohne sich ernsthaft zu verletzen,
– kann Berge einfach wegdiskutieren
– und schafft es hin und wieder zivilisiert auszusehen.
Der Diplom-Informatiker
– regelt mit Gott den Lauf der Dinge,
– braucht keine Messungen anzustellen, da die Naturgesetze für ihn außer Kraft gesetzt sind,
– denkt zu schnell für alle anderen Menschen,
– verwandelt leere Massenspeicher in volle,
– löst alle Probleme der Menschheit durch Bewegung seiner zehn Finger,
– beherrscht modernste Technik,
– kann Berge versetzen
– und ist ein Segen für die Zivilisation.
Der Wirtschaftsingenieur – wird nur selten von Gott angesprochen,
– glaubt zu wissen, daß es Naturgesetze gibt,
– hält andere nicht vom Denken ab,
– verwandelt volle Massenspeicher in defekte,
– löst kein Problem ohne zehn neue zu schaffen,
– hat schon mal einen Taschenrechner gesehen,
– kann ganze Berge von Geld verschwenden
– und verdankt seine Existenz dem Segen der Zivilisation.
Der Diplom-Chemiker – spricht manchmal mit Gott,
– paßt seine Messungen den Naturgesetzen an,
– denkt schneller als ihm lieb ist,
– kann selbstständig manche Probleme lösen,
– versteht einfachere technische Zusammenhänge,
– kann kleinere Steine zersetzen
– und verschafft der Zivilisation den Segen neuer Stoffe.
Der Elektroingenieur – paßt die Naturgesetze seinen Messungen an,
– läßt andere für sich denken,
– speichert Massen von Wissen in seinem Gehirn,
– schafft Probleme durch sein Wort aus der Welt,
– hat alle Technik erschaffen,
– kann ganze Gebirgsmassive versetzen
– und hat die Menschheit zivilisiert,
denn… …er ist GOTT.

3 WÜNSCHE

Ein Hardware-Ingenieur, ein Software-Ingenieuer und ihr Projekt-Manager machen während der Mittagspause einen kleinen Spaziergang, als sie im Gebüsch eine alte Messingöllampe entdecken. Sie heben sie auf und reiben sie sauber.

*schwupps* ein Lampengeist erscheint – was auch sonst.

„Danke, daß ihr mich aus meiner Gefangenschaft in der Lampe erlöst habt. Ihr habt 3 Wünsche frei. Da ihr zu dritt seid, hat jeder einen.“

Der Hardware-Ingenieur überlegt einen Moment und sagt „Ich möchte gern auf einer Yacht über den Pazifik segeln, hart am Wind, mit einer komplett weiblichen Besatzung.“
„So sei es“, sagt der Lampengeist und *schwupps* ist der Hardware-Ingenieur verschwunden.

Der Software-Ingenieur denkt ein Weilchen nach und sagt „Ich würde gerne, zusammen mit einer Horde scharfer Bräute, auf Harley Davidson’s durch den Südwesten der USA cruisen.“
„So sei es“, sagte der Lampengeist und *schwupps* ist der Software-Ingenieur verschwunden.

Der Projekt-Manager schaut auf den Platz, wo die beiden anderen standen und reibt nachdenklich sein Kinn. Schließlich sagt er zum Lampengeist: „Ich hätte die Zwei gerne wieder zurück im Büro, direkt nach der Mittagspause!“

DIE AUTOPANNE

Ein Hardware-Ingenieur, ein Software-Ingenieur und ihr Abteilungsleiter sind mit dem Auto unterwegs zu einer Besprechung in der Schweiz. Sie fahren einen sehr steilen Berg hinunter, als plötzlich die Bremsen ausfallen. Das Auto rast fast völlig unkontrolliert den Berg hinunter, stößt mal an der Leitplanke und mal am Berghang an, kommt dann glücklicherweise aber doch noch zum Stehen. Die Insassen, schwer geschockt, jedoch unverletzt sehen sich nun einem Problem gegenüber. Sie stehen mit ihrem Fahrzeug mit defekten Bremsen mitten in der Bergabfahrt und der Termin drängt… Was sollen sie tun?

„Ich hab’s“, sagt der Abteilungsleiter, „Wir machen ein Meeting, formulieren eine Vision und ein Mission Statement, definieren einige Goals und Actionpoints und geben das ganze in einen Continious Improvement Process, finden Solutions für die Critical Problems und schon sind wir wieder on the way.“

„Nein, nein“, sagt der Hardware-Ingenieur „Das dauert viel zu lange und hat ausserdem noch nie funktioniert. Ich denke, ich könnte das Brems-System mit meinem Schweizer Taschenmesser auseinandernehmen und die Elektronik kurzschließen, so daß wir das Auto notdürftig bremsen können.“

Der Software-Ingenieur erwidert: „Wo ist überhaupt das große Problem? Warum schieben wir das Auto nicht einfach wieder nach oben und schauen, ob es nochmal passiert?“

GEHALTSVORSTELLUNG

Am Ende eines Bewerbungsgesprächs fragt der Leiter der Personalabteilung (neudeutsch: der Human Resource Manager) den Jungingenieur, der frisch von der Uni kommt: „Und? Was für ein Einstiegsgehalt haben Sie sich so vorgestellt?“

Der Ingenieur antwortet: „So etwa in der Größenordnung von 150.000 DM, abhängig von den Zusatzleistungen.“

Der Personalmensch antwortet „Mmh, was würden Sie von einem Paket aus 8 Wochen Urlaub, voller medizinischer Versorgung, einer betrieblichen Altersversorgung zur Aufstockung der Rente auf das 1,2fache Ihres Endgehalts und einem alle 2 Jahre erneuerten Firmenwagen – sagen wir einem Mercedes SL – halten?“

Dem Ingenieur fällt die Kinnlade herunter. „Wow! Das kann nicht Ihr Ernst sein. Sie wollen mich wohl veräppeln?“

„Klar“, antwortet der Personalleiter, „aber Sie haben damit angefangen!“

ÖFFENTLICHE HINRICHTUNG

Die Szene: Öffentliche Hinrichtung mit einer Guillotine

Drei verurteilte Straftäter stehen zur Hinrichtung an:

Der erste, ein Minister, wird zur Guillotine geführt. Der Hebel wird betätigt, doch die Klinge kommt nicht hinunter. Der Minister schreit erleichtert auf: „Gott weiss: Ich bin unschuldig!“ Er wird begnadigt.

Der Anführer einer Revolution ist der nächste Verurteilte. Der Hebel wird betätigt, die Klinge kommt nicht hinunter. Der Revolutionär ruft aus: „Die Revolution ist nicht aufzuhalten!“ Er wird begnadigt.

Der dritte Verurteilte ist ein Ingenieur. Das gleiche Verfahren, die Klinge bleibt oben. Der Ingenieur blickt hinauf und sagt: „Oh, ich glaube das Problem liegt darin, daß der Seilzug scheuert und sich direkt hier verklemmt.“ …

MATHEMATHIKER, PHYSIKER UND INGENIEURE

Ein Physiker ein Mathematiker und ein Ingenieur bekommen ein Gummiband und ein paar Glasmurmeln. Danach werden sie jeder auf ein eigenes Zimmer gebracht.

Nach zwei Stunden wird der Mathematiker besucht: „Was machen Sie gerade?“ „Oh, ich berechne gerade Oberfläche und Volumen der Murmeln und möchte wissen wieviel Gummiband ich benötige, um die Murmel vollständig damit einzuwickeln.“

Danach gehts zum Physiker: „Was machen Sie gerade?“ „Oh, ich berechne gerade den Brechungsindex der Glasmurmeln, ich möchte wissen, wie ich die Murmel am Gummiband befestigen muss, damit beim Aufwachen das Sonnenlicht wie ein Regenbogen an die Wand fällt.“

Und zum Ingenieur: Er steht pfeifend im Raum, hat die Hände in den Hosentaschen und wippt nervös auf den Fußspitzen. An den Wänden sind Einschlagspuren zu sehen und das Fenster hat ein Loch. Der Ingenieur hebt die Hände und beteuert: „Ich habe nichts gemacht!“

DREI BETRIEBSWIRTE UND DREI INGENIEURE IM ZUG

Drei Ingenieure und drei Betriebswirte fahren mit dem Zug zu einer Konferenz. Am Bahnhof kauft jeder der drei Betriebswirte ein Ticket. Verwundert beobachten Sie, daß die drei Ingenieure nur ein einziges Ticket erwerben.

„Wie wollt ihr zu dritt mit nur einem Ticket fahren?“ fragt einer der Betriebswirte. „Abwarten, ihr werdet’s sehen“, antwortet ein Ingenieur.

Kurz nachdem der Zug losgefahren ist, nähert sich der Schaffner dem Waggon, in dem die Ingenieure und Betriebswirte Platz genommen haben. Die Betriebswirte bleiben auf ihren Plätzen, während sich die drei Ingenieure flugs alle zusammen auf eine Toilette begeben.

Der Schaffner klopft an die Toilettentür: „Ihr Ticket bitte!“ und einer der Ingenieure öffnet die Tür einen Spalt weit und streckt seinen Arm mit dem Ticket heraus.

Die Betriebswirte hatten das ganze natürlich beobachtet und mussten zugeben, daß das wirklich eine clevere Idee der Ingenieure war. Nach der Konferenz beschlossen die Betriebswirte diese Methode bei der Rückfahrt anzuwenden – schliesslich kann man dabei eine Menge Geld sparen. Also kauften sie nur ein Ticket. Zu ihrer Verwunderung kauften die Ingenieure diesmal überhaupt kein Ticket.

„Wie wollt ihr ganz ohne Ticket reisen?“ fragt ein verblüffter Betriebswirt. „Abwarten, ihr werdet’s sehen“, antwortet ein Ingenieur.

Als sich dann im Zug der Schaffner nähert, verschwinden die drei Betriebswirte in einer Toilette und die Ingenieure in die Toilette im Nachbarwaggon. Kurz danach kommt einer der Ingenieure wieder aus der Toilette, läuft rüber zu der Toilette der Betriebswirte, klopft an die Tür und sagt: „Ihr Ticket bitte!“ …

Architekt, Künstler und Ingenieur: FRAU ODER GELIEBTE

Ein Architekt, ein Künstler und ein Ingenieur diskutieren darüber, ob es besser ist, die Zeit mit der eigenen Frau oder mit einer Geliebten zu verbringen.

Der Architekt erzählt, daß er es genießt, die Zeit mit seiner Frau zu verbringen. Ein solides Fundament wäre die Voraussetzung für eine stabile Beziehung.

Der Künstler meint, daß er die Zeit mit der Geliebten genießt, vor allem wegen der Erfahrungen der Leidenschaft und all dem Geheimnisvollen.

Der Ingenieur sagt: „Ich mag beide“.

„Beide?“ fragen der Architekt und der Künstler verwundert.

„Klar!“, antwortet der Ingenieur, „Wenn ihr eine Frau und eine Geliebte habt, glauben beide, ihr verbringt eure Zeit mit der jeweils anderen und ihr könnt in’s Labor gehen und etwas wirklich wichtiges tun.“

PERSÖNLICHKEITSTEST

Ein Psychologie-Student hilft seinem Professor bei der Durchführung eines Persönlichkeitstests. Im Versuchsraum sind verschiedene Experimente aufgebaut.

Die erste Versuchsperson betritt den Raum:
„Wie sieht dieses Glas Wasser für Sie aus?“
Person 1: Es ist halb leer.
Der Student notiert „Pessimist“ in seinem Bericht.

Die zweite Versuchsperson betritt den Raum:
„Wie sieht dieses Glas Wasser für Sie aus?“
Person 2: Es ist halb voll.
Der Student notiert „Optimist“ in seinem Bericht.

Die dritte Versuchsperson betritt den Raum:
„Wie sieht dieses Glas Wasser für Sie aus?“
Person 3: Mmh, scheint so als hätten Sie doppelt soviel Glas hier, als Sie benötigen.

Der Student schaut völlig verwirrt, weiss nicht was er in den Bericht schreiben soll und wendet sich hilfesuchend an den Professor. „Oh!“ antwortet der Professor „Ich habe vergessen Sie vor den Ingenieuren zu warnen! Die haben keine Persönlichkeit.“

Der Fahnenmast

Ein Mathematiker und ein Experimentalphysiker stehen am Fahnenmast der Uni, als ein Ingenieur vorbeikommt. Er fragt: „Was machen Sie denn hier?“ – „Wir wollen die Höhe der Fahnenstange ermitteln“, antwortet der Mathematiker, „und wir überlegen gerade, mit welchen Formeln man sie berechnen kann, aber irgendwie kriegen wir das nicht raus!“ Der Physiker ergänzt: „Und ich habe versucht, das Maßband nach oben zu werfen, um dann ablesen zu können, wie hoch die Fahnenstange ist, aber auch das hat nicht funktioniert.“ – „Moment!“ sagt der Ingenieur. Er zieht die Fahnenstange aus der Halterung, legt sie ins Gras, läßt sich ein Bandmaß geben und stellt fest: „Genau sieben Meter lang.“ Dann richtet er die Stange wieder auf und geht weiter. „Typisch Ingenieur!“ höhnt der Mathematiker. „Wir fragen ihn nach der Höhe, und er sagt uns die Länge.“

Zwei wahre Geschichten über Charles P. Steinmetz (1865-1923)
Charles Proteus Steinmetz war ein ebenso talentierter und angesehener, wie verschrobener Elektroingenieur und arbeitete viele Jahre bei General Electric. Eines morgens kam er in sein Büro und musste feststellen, daß es eine Änderung in den Arbeitsplatzrichtlinien gegeben hatte: Auf seinem Schreibtisch stand ein kleines Pappschild mit dem Aufdruck „No Smoking.“ Steinmetz nahm seinen Stift, ergänzte das Schild: „No Smoking — No Steinmetz“ und ging heim. Man änderte die Richtlinie…

Eines Tages fiel bei General Electric ein komplexe Anlage aus. Es handelte sich um einen ganzen Raum, vollgestopft mit hochkomplizierter Maschinerie. Zu dieses Zeitpunkt war Steinmetz bereits pensioniert aber die Ingenieure bei General Electric waren – nachdem sie längere Zeit erfolglos herumgesucht hatten – verzweifelt und forderten Steinmetz als Berater an.

Steinmetz schlurfte von Maschine zu Maschine, maß hier etwas, öffnete dort eine Luke, schrieb etwas in sein Notizbuch usw. Nach etwa einer Stunde nahm er ein Stück Kreide und markierte mit einem großen ‚X‘ das Gehäuse einer Maschine.

Die Arbeiter schraubten das Gehäuse ab und fanden das Problem im Nu. Als die Firma Steinmetz’s Rechnung in Höhe von $10,000 bekam, weigerte sie sich zu zahlen. „Das erscheint uns ein wenig hoch für ein Kreidezeichen, bitte schlüsseln Sie Ihre Rechnung auf.“

Nach einigen Tagen erhielten sie folgende aufgeschlüsselte Rechnung:

– Anbringen eines Kreidezeichens: $1.00
– Wissen wo es hingehört: $9,999.00

Copyright © 2019 by: Stefan Goßner • Design by: Stefan Goßner • Foto: Stefan Goßner (Katmai, Alaska, 2001)