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Montag 31. Mai 2004
Der Flieger landet pünktlich um 13:30 Uhr in Kopenhagen. Da wir über sechs Stunden Aufenthalt haben gehen wir erst mal gemütlich essen und bummeln dann durch die Einkaufsläden in der Transit Area. Am Nachmittag fällt uns auf, daß eine große Anzahl Flüge große Verspätung haben und sogar gestrichen werden. Wir sind etwas verwundert und erkundigen uns bei einem Flughafenmitarbeiter nach dem Grund und dieser erklärt uns, daß das Bodenpersonal streikt. Wir beobachten von nun an unseren Flug sehr genau in der Anzeige, je näher der Abflugtermin rückt. 10 Minuten vor dem geplanten Abflug ist unser Flieger immer noch nicht zum Boarding aufgerufen. Plötzlich wechselt das Gate auf dem wir einsteigen sollen. Wir laufen zum neuen Gate, aber auch dort ist kein Flugzeug zu sehen. Schließlich um 20:30 Uhr wir auf den Anzeigen unser Flug als gestrichen ausgewiesen - na Mahlzeit! Wir stellen uns in die schier endlos erscheinende Schlange vor dem SAS Informationschalter um uns zu erkundingen, wie wir nun nach München kommen sollen. Da wir zweieinhalb Stunden später dem Schalter immer noch nicht deutlich näher gekommen sind, entschließen wir uns die Transitarea zu verlassen und statt dessen draußen im normalen Ticketbereich einen Informationsschalter aufzusuchen. Tatsächlich ist hier etwas weniger los. Gegen Mitternacht sind wir endlich vorne am Schalter und wir erfahren, daß wir auf Kosten von SAS in einem Hotel in Kopenhagen übernachten können. Außerdem wird unser Flug auf 7:30 Uhr am nächsten Morgen umgebucht - allerdings besteht keine Garantie, daß der Streik am nächsten Tag schon beendet ist... Wir haben inzwischen schon mehrfach mit unseren Eltern telefoniert. Außerdem habe ich noch André, meinen Chef angerufen, um ihm mitzuteilen, daß ich morgen wohl nicht wie erwartet im Office sein werde. Michaela hat ihren Eltern ausgerichtet bei ihr in der Arbeit dasselbe auszurichten. Wir müssen noch etwas warten, da der Schaltermitarbeiter gerade keine freien Hotelzimmer mehr im Angebot hat und erst auf ein neues Kontingent von anderen Hotels warten muß. Kurz vor ein Uhr bekommen wir schließlich unseren Hotel und unsere beiden Taxigutscheine und fahren in Marriot Hotel. Um halb zwei sind wir schließlich im Hotel und gegen zwei Uhr dann auch in unseren Betten in unserem ausgesprochen luxoriös ausgestatteten Zimmer. Leider können wir diesen Luxus - und das in unserem Hotelgutschein enthaltene Frühstück - nicht auskosten, da wir den Wecker schon auf 5:00 Uhr stellen müssen um am nächsten Tag rechtzeitig am Flughafen zu sein. |