Montag 23. Mai 2004
(zurückgelegte Wegstrecke: 0 Meilen)

Der Wecker läutet heute schon um 7 Uhr, da wir für heute Whitewater Rafting gebucht haben. Um 8:15 Uhr sollen wir bei Adrift sein, bei denen wir das Rafting gebucht haben. Für Adrift haben wir uns entschieden, da ich in einem Urlaub vor ein paar Jahren bereits einmal ein Rafting mit Adrift bei den Victoria Fällen gebucht hatte.

Als erstes kaufe ich mir einen wasserdichten Sack für meine Kamera, damit ich auch während der Fahrt das eine oder andere Foto schießen kann. Danach bekommen wir passende Schuhe verpaßt und die erste Einweisung. Michaela hofft sehr, daß sie weder aus dem Boot geworfen wird, noch daß das Boot kentert wie bei mir seinerzeit am Zambezi.

Um 8:30 Uhr fahren wir mit zwei Booten und drei Guides in einem Schulbus los zur Einstiegstelle. Unterwegs halten wir noch zweimal um weitere Passagiere aufzunehmen.

Rafting auf dem Colorado

Das eine Boot ist nur mit zwei Guides besetzt. Die Passagiere für dieses Boot kommen erst gegen Mittag. Einer der beiden Guides ist noch ein "Lehrling" und wird gerade ausgebildet. Auf dem anderen Boot sind wir sechs Passagiere zusammen mit unserem Bootsführer Ryan.

Der Vormittag läßt sich sehr behäbig an. Keine nennenswerten Stromschnellen. Nur einzelne Spritzer, die ins Boot schwappen.

Kurz vor dem Mittagessen landen wir an und nehmen eine Gruppe Philipinos im zweiten Boot auf. Zwei unserer Passagiere verlassen uns und dafür bekommen wir noch eine Familie mit zwei Kindern in unserem Boot dazu.

Das Mittagessen besteht aus Zutaten für Sandwiches sowie Wasser und Brausepulver für Limonade. Wir hauen ordentlich rein.

Der zweite Teil der Fahrt wird dann etwas unruhiger: Rapids bis Stufe 2, aber immer noch ziemlich gemütlich im Vergleich zum Zambesi (bis Stufe 5). Dafür ist das Wasser aber auch viel viel kälter als am Zambesi. Hier möchte ich nicht unbedingt reinfallen!

Rafting auf dem Colorado

Ryan gibt sich redlich Mühe, daß die wenigen Wellen auch kräftig über den Bootsrand schwappen.

Michaela wird bei einer Welle auch tatsächlich vom Bootsrand gespült - allerdings ins Boot und nicht nach draußen. Nach der Tour sagt sie allerdings, daß sie gerne mehr Wellen gehabt hätte.

Gegen 15 Uhr ist die Fahrt zu Ende und wir fahren mit dem Bus zurück nach Moab. Danach duschen wir und holen uns beim McDonalds was zu essen.

Michaela lernt den Rest des Nachmittags und ich schreibe Tagebuch. Später wollen wir eigentlich noch in Shrek 2 gehen, aber der Film hat früher angefangen als wir gedacht haben und so machen wir uns statt dessen einen gemütlichen Fernsehabend.