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Freitag 7. Mai 2004
(zurückgelegte Wegstrecke: 416 Meilen) Heute steht uns eine lange Fahrt zum Death Valley bevor, da die kurze Route durch den Yosemite National Park ja noch geschlossen ist. Diese wird, wie wir vorgestern im Visitor Center erfahren haben, erst am 14. Mai aufgemacht - also für uns eine Woche zu spät. Wir verlassen den Yosemite National Park über die SR-41 zum South Entrance des Parks und machen hier noch einen kurzen Hike zur Mariposa Grove, einem Waldstück in dem Sequoias wachsen. ![]() Giant Sequoias in der Mariposa Grove
Sequoias sind die kleineren Verwandten der Coastal Redwoods, die wir in Redwood NP gesehen haben. Allerdings machen die Sequoias dem Namen Redwood mehr Ehre als all Redwoods, die wir zuvorgesehen hatten zusammen! Auch haben sie eine schönere Rindenzeichnung und sind deutlich gleichmäßiger geformt aus als die Baumgiganten, die wir im Redwood National Park gesehen haben.
Der eine Meile lange Hike zum Grizzly Giant führt leicht bergan und Michaela bedauert, daß sie nicht doch die Wanderschuhe angezogen hat. Der Trail würde noch weiter in die Grove hineinführen, da wir jedoch bereits spät dran sind, gehen wir nur bis zum Grizzly Giant und sind schon nach einer guten halben Stunde wieder zurück am Parkplatz - schließlich wollen wir heute wenn möglich noch bis zum Death Vallery kommen. So fahren wir die lange Route über Fresno und Bakersfield im Süden um den Sequoia Nationalpark herum und anschließend wieder viele Meilen zurück nach Norden zum Death Valley National Park. ![]() Je näher wir dem Death Valley kommen, desto wüstenartiger wird die Landschaft
Unterwegs prüfe ich an einer Tankstelle Öl und Wasser: Öl ist ok, aber der Kühlwasserstand ist knapp unter dem Minimum! Wir ergänzen das Kühlwasser und nehmen uns vor dieses künftig häufiger zu kontrollieren - speziell da wir die nächste Zeit durch Wüstengebiete fahren werden. Wir erreichen Panamint Springs an der Westgrenze des Death Valley gegen 19:30 Uhr. Der Ort besteht nur aus einem wunderhübschen Motel im Westernstil und einer Tankstelle. Da uns das Motel im Lonely Planet als günstige Übernachtungsmöglichkeit genannt worden war erkundigen wir uns nach dem Preis und sind sehr angenehm überrascht: 63 US$ + Tax!
Das Zimmer hat dankbarerweise eine Klimaanlage - was bei den hiesigen Temperaturen auch dringend nötig ist. Wir essen auf der Veranda des Motels gemütlich zu abend und genießen den Blick auf den klaren Sternenhimmel. Ohne jegliche Lichtirritationen, wie wir sie in Deutschland eigentlich überall haben, sind viel mehr Sterne zu sehen, als bei uns zu hause. Gegen 22 Uhr gehen wir schließlich zu Bett. | |||||||||