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Sonntag 2. Mai 2004
(zurückgelegte Wegstrecke: 365 Meilen) Um 6:00 Uhr läutet der Wecker aber wir haben nicht wirklich Lust aufzustehen. Schließlich ist Urlaub! Kurz vor 7 stehen wir schließlich auf, duschen und packen zusammen. Anschließend fahren wir nochmal zum Thristways um frisches Obst und Gemüse für die Fahrt zu besorgen. Um kurz nach 8 sind wir wieder auf der I-5 in Richtung Süden unterwegs. ![]() Bei Grants Pass biegen wir in Richtung Redwood National Park ab Unterwegs machen wir mehrmals Rast um uns die Füße zu vertreten und zu tanken. Bei Grants Pass, den wir gegen Mittag erreichen biegen wir auf die SR-99 (diese wird später zur US-199) Richtung Redwood National Park, unserem heutigen Tagesziel, ab. Unterwegs kommen wir an einem Hinweisschild auf eine große Höhle bei Caves Junction - warum die Ortschaft wohl so heißt... Wir beschließen kurz Rast zu machen um uns die Höhle anzusehen, leider gibt es aber nur 2 Führungen pro Tag: um 10 und um 16 Uhr. 10 Uhr ist schon vorbei und bis 16 Uhr 3 Stunden) wollen wir nicht warten. Also fahren wir doch gleich weiter in Richtung Redwoods. beim Jedediah Smith National Park Information Center wollen wir uns zuerst nach den besten Trails erkundigen. Als wir ankommen sehen wir jedoch, daß dieses geschlossen hat. Offensichtlich ist noch nicht Hauptsaison in dieser Gegend. ![]() Auf der Scenic Howland Hill Road Zum Glück habe ich mir aber vorab aus dem Internet von allen Nationalparks, die wir besuchen wollen, die Karten ausgedurckt. Wir studieren die möglichen Routen und fahren schließlich drei Meilen zurück zur Abzweigung der Scenic Howland Hill Road. Laut Reiseführer soll diese sehr lohnend sein. Schon nach kurzer Zeit verwandelt sich diese in eine schlaglochgeplagte Gravelroad, die sich weitere 6 Meilen lang quer durch den Redwood Forrest schlängelt.
Durch die Lichtreflexe der Sonnenstrahlen auf der Windschutzscheibe, die zwischen den Bäumen hindurch fallen, ist die Straße nur sehr schlecht zu sehen und wir müssen im Schneckentempo fahren, um keinen Achsbruch durch die tiefen Schlaglöcher zu riskieren, da wir mit unserem PKW nur sehr geringe Bodenfreiheit haben und es oft schwierig ist die Schlaglöcher ohne aufzusetzen zu umfahren. Schließlich bitte ich Michaela sich auf die Motorhaube zu setzen und mich um die Löcher herum zu dirigieren. ![]() ![]() ![]() ![]() Impressionen vom Stout Trail Nach circa zwei Meilen kommen wir zum Stout Trail, einem etwa zwei Meilen langen Trail, durch eine schöne Redwood Grove (Grove = Gehölz, Hain, Baumgruppe). Wir stellen unser Auto ab und folgen zu Fuß dem Trail. Die Bäume sind unglaublich beeindruckend - bedauerlicherweise sind sie aber viel zu groß um auf einem Foto Platz zu haben. Dennoch schieße ich einige Bilder. Da ich sowohl meine Kleinbildkamera (Canon EOS 10e) also auch meine Digitale Spiegelreflexkamera (Canon EOS 300D) bin ich damit ganz ordentlich beschäftigt. Für die 2 Meilen brauch wir ca. 1 Stunde.
Danach gehts weiter die Howland Hill Road entlang. Die Sicht ist inzwischen etwas besser, da die Sonne weitergewandert ist. Um kurz nach fünf erreichen wir Crescent City. Wir fahren zum National Park Information Center, nur um zu sehen, daß dieses 10 Minuten vorher geschlossen hat. Pech gehabt. Aber außen gibts wenigstens Kartenmaterial zum mitnehmen. Wir fahren weiter auf der US-101 in Richtung Klamath. An der Enderts Beach Road machen wir einen kurzen Abstecher zur Küste - angeblich soll man hier manchmal Wale beobachten können. Wir sehen jedenfalls keine - vermutlich die falsche Jahreszeit. Aber der Ausblick aufs Meer ist dennoch sehr sehenswert. Auf dem Mystic Forrest RV Park, der auch einen kleinen Zeltplatz hat, checken wir gegen 18 Uhr ein und bauen unser Zelt auf. Anschließend fahren wir nach Klamath, um noch ein paar Bilder vom berühmten Tour Thru Tree zu schießen und irgendwo Abend zu essen. ![]() Durchfahrt nur im Schrittempo möglich ![]() Tour Thru Tree In der einzigen Kneipe des Dorfes kehren wir schließlich ein und essen Burger mit Pommes. Wir sind hier die Attraktion des Tages, da ansonsten nur Einheimische im Ort sind. Zurück am Campingplatz machen wir ein gemütliches Lagerfeuer und ich schreibe noch an meinem Tagebuch. Gegen 21 Uhr gehen wir zu Bett. | ||||||||