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Sonntag 24. Oktober 1999
Um 8:00 Uhr läutet Karstens Wecker und wir gehen - nach kurzer Dusche - zum Frühstücken. Auf dem Weg dahin kommen wir auf Deck 6 am Schalter der tunesischen Hafenpolizei vorbei und wir holen uns den Einreisestempel für Tunesien. Das Frühstück nehmen wir wieder im Buffet ein. Es gibt Semmeln, Marmelade, Orangensaft und Schwarzen Tee oder Kaffee. Nach dem Frühstück stellen wir uns noch beim Zoll an. Allerdings werden alle außer den drei Fahrern durchgewunken. Wie wir kurz darauf hören werden wir La Goulette, unserem Zielhafen in Tunesien, drei Stunden früher als erwartet erreichen in Tunesien, eintreffen, da die Carthage deutlich schneller ist als die Habib, für die der Fahrplan geschrieben wurde. Wir gehen an Deck. Ein warmer Wind weht uns um die Ohren: Afrika läßt grüßen! ![]() Ein warmer Wind bläst uns um die Ohren Um 11:30 gibt's Mittagessen. Hunger habe ich eigentlich keinen - die See ist zwar sehr ruhig, aber die Nacht liegt mir noch auf dem Magen, aber ich esse trotzdem etwas.
Ab 12:30 Uhr kommt in der Ferne plötzlich Land in Sicht. Um 14:00 Uhr kommt die Meerenge in Sicht, die einst die Säulen des Herakles getragen haben. Dahinter liegen die Ruinen des antiken Karthago. Schade, daß wir keine Zeit haben diese zu besichtigen... Willi, der Schäferhund von Jens und Jutta, ist während der ganzen Fahrt in einem kleinen Zwinger unterhalb des Kamins der Fähre untergebracht. Um ihn ruhig zu stellen, wurde er mit Schlafmitteln vollgepumpt. So läuft er ganz belämmert über das Deck, als wir ihn herauslassen. |
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Als der Hafen von La Goulette in Sicht kommt stoppt unser Schiff plötzlich und wir müssen einige Zeit vor dem Hafen liegen bleiben. So rückt unsere reguläre Ankunftszeit (17:00 Uhr) immer näher. Endlich fahren wir doch in den Hafen ein.
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Kurz nach 17:00 Uhr ist alles erledigt und wir können endlich nach Tunis fahren. Dieter schlängelt sich mit unseren Fahrzeugen durch verschiedene schmale Straßen, so daß wir bereits nach wenigen Metern völlig die Orientierung verloren haben. Wegweiser scheint es in dieser Stadt nicht zu geben. Plötzlich kommen wir an einem großen Platz heraus und halten an. Dieter läßt uns auf die Fahrzeuge aufpassen, während er in einem Laden frisches Brot einkauft.
Gegen 20:00 Uhr treffen wir in Kairouan ein und gehen zunächst in einem Straßen-Restaurant zum Essen. Das Essen ist nicht billig: 10 TD (das sind ca. 18 Mark) muß jeder von uns für ein Essen hinblättern. Sechs von uns essen Cous Cous und drei (inklusive mir) Hühnchen mit Pommes. Danach geht's dann weiter zur Jugendherberge; hier treffen wir um 21:30 ein. Da die Tore geschlossen sind hupt Dieter den Wärter heraus, der uns dann hineinläßt. Moni, Ulrike, Karsten und ich teilen uns wie auf der Fähre wieder ein Zimmer. Wir setzen uns noch bis 23:30 bei den drei Wagen zusammen, bevor wir zu Bett gehen. |