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Freitag 5. November 1999
(zurückgelegte Wegstrecke: 37 km) Um kurz nach sieben wache ich auf. Heute ohne Wecken! Schnell wird gefrühstückt und das Fahrzeug für die Abfahrt fertig gemacht. Anschließend packen wir noch unsere Tagesrucksäcke. Heute ist nämlich eine Ausflug zu Fuß durch das Gebirge geplant. Ich packe 2 Liter Wasser, ein paar Müsli-Riegel, eine zweite Hose und Toilettenpapier ein. ![]() ![]() Für Schäferhund Willi ist in halber Höhe Schluß. Wir anderen genießen von oben die Aussicht ![]() unterwegs ![]() ![]() Eines der Wasserbassins, die für die Tuaregs lebenswichtig sind Kurz vor Ende des Trails kommen wir noch einmal durch ein Feld mit Versteinerungen, diesmal aber ein Feld mit versteinertem Holz. Hier scheint ein ganzer Wald versteinert worden zu sein. Zum Glück für meinen Rücken sind die einzelnen stücke aber bereits so verwittert, daß es sich nicht rentiert einzelnen Stücke als Souveniers mitzunehmen. ![]() Nach dem Mittagessen fahren wir los, weiter durch das Tatrart-Gebirge und vorbei an weiteren Felszeichnungen Eine der Höhle ist besonders beeindruckend: Hier haben Millionen von Wespen die Wände in ein einziges großes Wespennest verwandelt. Allerdings ist dies wohl schon eine Weile her, denn als wir sie besichtigen können wir keine einzige Wespe entdecken. ![]() unterwegs ![]() Die berühmten Elefantenfüße Heute gibt es zum Abendessen Ravioli mit Tortellini und Salat. Nach dem Abendessen wird Jens beschäftigt damit wir sein Geburtstagsgeschenk vorbereiten können: Jeder malt "seinen" Hamster und ich zeichne zusätzlich noch den Landrover. Dann wird das ganze zu einer Collage zusammengeklebt und mit seinem eigentlichen Geschenk, einem Tuareg-Dolch-Brieföffner verziert. Danach darf Jens wieder zu uns stoßen, zum Rotwein. Unsere Tuareg erhalten Besuch vom Guide einer französischen Gruppe. Dieser hat als "Haustier" eine Echse, die von ihm als "Stachelschwanz" bezeichnet wird. Als Willi ihm zu nahe kommt bringt er sein Haustier jedoch lieber im Auto in Sicherheit. Heute ist es ganz windstill und ich beschließe daher heute im Freien zu übernachten. Also raus aus dem Zelt mit der Luftmatraze und dem Schlafsack und ab in den Sand damit. Es ist kein Mond am Himmel und natürlich auch sonst kein Streulicht, so daß ich in den einmaligen Genuß eines phantastischen Sternenhimmels komme, bis ich schließlich einschlafe... |