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Mittwoch 3. November 1999
(zurückgelegte Wegstrecke: 75 km) Bereits um 7:30 weckt Dieter uns unsanft auf, indem er mit seiner Kaffeetasse an unsere Zeltstange klopft. Nach einem kurzen Frühstück sind wir schon wieder unterwegs. Bei der Tankstelle Kurz vor Serdeles wollen wir tanken, aber die Tankstelle ist geschlossen. Der Grund dafür ist, daß gerade neue Gasflaschen angeliefert werden. Da wir dringend unsere Benzinvorräte auffrischen müssen, bevor wir weiterfahren können steigt Dieter aus und verhandelt mit dem Tankwart. Er kann ihn überreden uns die Dieselsäule einzuschalten. ![]() Das Reisebüro von Omar Dieter hat für Omar eine neue Tonerkassette aus Deuschland mitgebracht, jedoch paßt diese nicht in seinen Drucker, obwohl die Spezifikation genau für diesen Druckertyp paßt. Dieter spannt mich ein, Omar zu helfen. Nach manueller "Korrektur" der Form der Tonerkassette mit dem Taschenmesser (es muß eine Kunstoffnase zur Positionierung weggesägt werden) kann die Kassette schließlich eingelegt werden und - o Wunder! - sie funktioniert! ![]() Impressionen von der Fahrt in Richtung Akakus ![]() Der Fels sieht aus wie ein liegendes Kamel Wir machen kurz Rast und haben so Gelegenheit diese Felsnadel von allen Seite zu untersuchen. Dieter will hier jedoch noch nicht Mittagessen, sondern erst noch ein Stück weiter ins Gebirge hineinfahren. Erst hier schlägt er schließlich im Schatten einer Felswand das Mittagslager auf. Ein schlechter Platz, wie wir wenig später bemerken, denn wir werden geradezu überfallen von lauter Fliegen, die sich auf uns und unser Essen stürzen. ![]() Ein schlechter Platz für die Mittagspause: wir werden von Fliegen belästigt ![]() Eine Echse heizt sich in der prallen Mittagssonne auf ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Impressionen von unterwegs ![]() Bergbesteigung Zum Abendessen gibt es heute Erbsensuppe mit Würstchen. Nach dem Essen drehen wir das Radio in Dieters Auto auf und machen Musik. Moni fordert mich zum Tanzen auf und wir toben über den Sand! Wir gehen heute früh zu Bett, da wir von der Tour erschöpft sind. Allerdings muß ich nachts mehrmals aufstehen und das Zelt neu abspannen, denn der böhige Wind reißt die die Heringe immer wieder aus dem Boden. ![]() |