Montag, 28. September 1998
Total gerädert kommen wir in Südafrika an (bei Simone sieht es aus als sei eine Grippe in Anzug). Am Flughafen werden wir bereits von einem Vertreter der Maui Autovermietung abgeholt, der uns in einer halbstündigen Fahrt zur Stadtvertretung von Maui fährt.


"Unser" Toyota Hilux

Von unserem Mitwagen einem 4WD Toyota Hilux sind wir sofort begeistert; wir erhalten Instruktionen über den Wagen und die mitgelieferten Ausrüstungsgegenstände und die Campingsachen. Als erstes machen wir einen Abstecher zu einem großen Supermarkt um uns mit den nötigsten Vorräten zu versorgen. Die gesuchte Petroleumlampe, die wir uns gerne noch besorgt hätten konnten wir jedoch nicht erwerben.

Durch die Vororte Johannesburgs...

Erst nach 14 Uhr schaffen wir die Abfahrt. Entgegen unserer ursprünglichen Planung nehmen wir nicht die Route Richtung Gabarone (der Hauptstadt von Botswana), sondern folgen einer Empfehlung den Grenzübergang bei Groblers Bridge zu nehmen. Wir fahren nördlich durch die Provinz Gauteng durch eine grüne Landschaft - es muß vor kurzem geregnet haben. Auch uns erwischt auf der Strecke ein heftiges Unwetter. Dadurch und aufgrund schlechter Straßenverhältnisse erreichen wir den Groblers Bridge aber erst um 18:30 Uhr - der Grenzübergang schließt aber bereits um 18:00 Uhr. Wir beschließen vor dem Grenzübergang zu kampieren, da weit und breit kein Campingplatz zu finden ist.


Wir lagern vor der Grenze am Straßenrand

Die Mädels begeben sich immer wieder ins Niemandsland zwischen Südafrika und Botswana, indem sie durch eine Lücke im Grenzzaun steigen, da sie das dort befindliche Toilettenhäuschen benutzen wollen.