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Donnerstag, 15. Oktober 1998
Gleich morgens, kurz nach Sonnenaufgang fahren wir wieder zum Wasserloch an der Nyamandhlovu Pan. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem anderen Wasserloch vorbei, an dem wir Gelegenheit haben zwei junge Löwinnen bei der Morgenwäsche zu beobachten. ![]() Zwei Löwinnen bei der Morgenwäsche ![]() Der König der Tiere nimmt schleunigst Reißaus, wenn Elefanten auftauchen Am Wasserloch beobachten wir in aller Ruhe wie eine große Herde Elefanten sich am klaren Wasser eines künstlich angelegten Wassertrogs neben dem schlammigen Wasserloch labt. Doch plötzlich ist Action angesagt: Aus dem schlammigen Wasserloch steigt plötzlich ein Flußpferd. Und dann noch eines. Und dann kommt noch ein Baby-Flußpferd. Und zum Abschluß noch ein drittes großes Flußpferd. Ohne sich durch die viel größeren Elefanten stören zu lassen nähern sie sich dem Wassertrog. Die Elefanten trompeten aufgeregt und versuchen die Hippos zu vertreiben. Die Flußpferde beeindruckt das jedoch nicht im geringsten. Ungeniert marschieren Sie zwischen den Elefanten hindurch und trinken am Wassertrog. Nach wenigen Minuten haben sie genug und gehen zurück ins Wasserloch. |
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Gerade wollen sich die Elefanten wieder beruhigen, als die nächsten Störenfriede auftauchen:
eine Herde Kaffernbüffel mischt sich unter die Elefantenherde. Den Elefanten wird das zu dumm und
sie gehen.
Schließlich machen wir uns auf den Weg in nach Bulawayo. Wir sind alle total übernächtigt und schlafen erschöpft ein. Auch Simone, die am Steuer sitzt kann sich nur durch lautes Singen vor dem Einschlafen schützen. In Bulawayo verbringen wir zunächst 45 Minuten in einer Bank und gehen dann kurz shoppen, während Karsten dem obligatorische Eisenbahnmuseum einen Besuch abstattet. Wir versuchen Lebensmittel einzukaufen, finden aber nur einen Laden mit einem sehr spärlichen Warenangebot. Etwas mehr Glück haben wir bei der Suche nach einem Laden, in dem wir eine Ersatzsicherung für die Fahrzeugbeleuchtung finden. Diese hat nämlich auf dem Weg nach Bulawayo ihren Geist aufgegeben und Nachtfahrten sind so nicht mehr möglich - ganz abgesehen davon, daß auch der Kassettenrecorder und die Klimaanlage davon betroffen sind. Für umgerechnet einen halben Doller bekommen wir eine neue Sicherung und können erleichtert unsere Fahrt fortsetzen. Bulawayo bietet uns ein phantastisches Bild mit seinen violetten blühenden Jacaranda-Bäumen. Diese Bäume sind typisch für diese Gegend Zimbawes und wir werden sie noch öfters sehen. Von Bulawayo aus fahren wir zum Rhodes Matopos Nationalpark (neuerdings allerdings nur noch unter Matopos National Park geführt, denn Rhodes ist als Engländer in Zimbabwe nicht mehr sehr beliebt). Moni wird beim Anblick der Landschaft in diesem Nationalpark sofort an Australien erinnert und fühlt sich sofort heimisch: bizarre Gesteinsformationen, gelbleuchtendes Gras und karge Büsche. Am Parkeingang sehen wir im Gästebuch, daß unsere beiden Freunde, die Südtiroler zwei Tage vorher hier gewesen sind. ![]() Zwei Kids am Gate zum Matopos N.P. ![]() Moni auf der Flucht vor den Rhinos mutantos minor warthocus ![]() Auf dem Berggipfel - dem View of the World - liegt das Grab von Cecile Rhodes |